Naturtipps – Rügen zu Fuß und auf dem Fahrrad entdecken

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Pfad im Küstenwald | ©: ferkelraggae - Fotolia

Rügen bietet seinen Gästen einmalige Landschaften. Viele kleine, malerische Inseln, eine zerklüftete Küstenlinie, Deutschlands kleinster Nationalpark mit seinem sagenhaften Bestand an Buchen und die Kreidefelsen mit dem Königsstuhl als Highlight sind dafür nur einige Beispiele. Dank des gut ausgebauten Wegenetzes können die Besucher Rügen hervorragend als Wanderer oder Radfahrer erkunden.

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Moorlandschaft | ©: kirchbach.st. - Fotolia

Insel Hiddensee

Von Frühling bis Herbst lädt die Insel Hiddensee Wanderfreunde ein. Wer mehr als die eindrucksvolle Natur erleben möchte, den erwarten im Kloster ein Heimatmuseum, die Inselkirche und das Gerhard-Hauptmann-Haus. Das Besondere: Die Insel ist absolut autofrei.

Südrügen

Das Ziel der zehn Kilometer langen Route Südrügen sind die Prosnitzer Schanzen, ein altes Befestigungswerk. Die idyllische Wanderung wird als leicht eingestuft. Start der offiziellen Route ist die Ferienwohnanlage Gustow. Hier können die Besucher gotische Wandmalereien aus dem Jahr 1420 sowie gusseiserne Grabkreuze, die aus dem 19. Jahrhundert stammen, bestaunen.

Geführte Wanderungen

Wer nicht nur die landschaftlichen Schönheiten genießen, sondern auch Hintergründiges zur Pflanzen- und Tierwelt erfahren möchte, sollte das Angebot an geführten Wanderungen wahrnehmen.

Nationalpark Jasmund

Die urwüchsigen Buchenwälder und weißen Kreidefelsen sind die imposantesten Naturdenkmäler des Nationalparks Jasmund. Der Park hat aber noch sehr viel mehr zu bieten, beispielsweise den sagenumwobenen Herthasee. Sowohl Opferstein als auch Wallanlagen stammen aus der slawischen Zeit. Besonders gefragt sind im Nationalpark Themenwanderungen.

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Herta See Insel Rügen | ©: Erik Simons - Fotolia

Die Insel Vilm

Die Insel Vilm, den Urwald in der Bodde, dürfen die Besucher nur in fachkundiger Begleitung betreten. Deshalb werden täglich zwei Wanderungen für bis zu 30 Personen angeboten. Eine Voranmeldung unter www.vilmexkursion.de/anmelden.html ist deshalb empfehlenswert. Nachdem die Insel zu Zeiten der DDR für Besucher gesperrt war, konnte sich hier eine einmalige Flora entwickeln.

Natur und Geschichte

Weil die Halbinsel Bug von 1916 bis 1991 militärisch genutzt wurde, konnte sich die Natur hier ungestört entwickeln. Die Halbinsel gehört zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Führungen werden über das Fremdenverkehrsamt Dranske, Tel.: 038391/89007 organisiert.

Mit dem Rad

Die unberührten Küstenstreifen und malerischen Alleen machen das Erkunden der Insel per Rad zu einem einmaligen Erlebnis. Radfahrer können die ganze Insel mit insgesamt acht Radtouren, die für verschiedene Schwierigkeitsgrade konzipiert sind, erkunden.

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Kreidefelsen | ©: olafler - Fotolia

West-Rügen

Die 28 Kilometer lange Tour führt entlang an Bauernhöfen, Landgasthäusern und Grünen Märkten. Ein besonderes Highlight erleben die Besucher im Frühling und Herbst, wenn die Kraniche auf ihrem Weg nach Norden und Süden einen Zwischenstopp einlegen. Einen lohnenswerten Halt können die Radfahrer im Rügen Park in Ginst einlegen. Hier gibt es die Sehenswürdigkeiten der ganzen Welt im Mini-Format zu sehen.


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